Einmal im Jahr, an unserem Brauchtumsabend haben wir zusätzlich zu unserem Kogenschinder einen Bauern und ein Tier, in Form einer Heidschnucke zum Leben erweckt. Da diese  Figuren aber nun ein fester Bestandteil unserer Zunft werden sollen, haben wir im Sommer 2014 diese beiden Häser, und noch das einer Bäuerin entworfen.  

Der Hintergrund zu diesen Figuren ist, dass die Bauern im Mittelalter auf die Dienste des Kogenschinders angewiesen waren. Es war seine Aufgabe die kranken oder schon toten Tiere der Bauern mitzunehmen und auf dem Tierfriedhof zu vergraben.  

 

 Das Bauernhäs besteht aus einer Holzmaske mit schwarzem Filzhut. Des weiteren trägt er ein beigefarbenes Leinenhemd, eine braune ärmellose Weste, eine schwarze Cordhose, schwarze Handschuhe sowie schwarze Schuhe.

 

 Das Häs der Bäuerin besteht aus einer Holzmaske mit einem beigen Häkelkopftuch. Ebenso trägt sie eine beige Bluse, ein schwarzes Mieder, einen schwarzen Rock mit weißer Spitze, eine rote Halbschürze, einen Henkelkorb, schwarze Handschuhe, beige Socken und schwarze Schuhe.

 

Wie beim Kogenschinder, spiegeln sich im Häs der Bäuerin die Farben des Gemeindewappens von Gaisbeuren wieder.  

 

 

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