Das Häs des Kogenschinders soll an den alten Beruf des Schinders (Abdecker) erinnern. Seine Aufgabe war es, die Kogen (Kadaver) auf dem Schindanger (Richtplatz bzw. Tierfriedhof) zu vergraben. Als unheimlicher Geselle wurde ihm teuflisches nachgesagt. Er war im ganzen Dorf verschrien und geächtet.  

   

Unsere Maske besteht aus Holz und stellt den Teufel dar. An ihr ist ein weißes Heidschnuckenfell befestigt, dass an die getöteten Tiere erinnert.

 

Die Jacke ist in den Farben schwarz, rot und weiß gehalten und soll die Farben des Gemeindewappens von Gaisbeuren darstellen.   

 

Die Hose besteht aus schwarzem Cord und an jedem Hosenbein sind sechs Zacken ausgeschnitten. An jedem Zackenende ist ein Glöckchen angenäht.  

 

Vollständig wird das Häs durch schwarze Handschuhe, schwarze Schuhe, rote Kniestrümpfe, eine Holztratsche und eine Kette mit zwei Hufeisen.

Die Hufeisen spiegeln ebenfalls das Wappen von Gaisbeuren wieder.

 

 

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